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'Auf dem Trockenen', mechanische Skulptur, 2007/2008;

~ 158 X 41 X 41 cm (Holzkorpus), Holz, Beton, Weißmetallguß;

 

Mit einer Kurbel werden eine Reihe von archaisch wirkenden, hölzernen Zahnrädern in Bewegung gebracht. Diese Bewegung wird mit Hilfe von Bowdenzügen auf wirbelsäulenartige, mechanische Elemente übertragen. Sie liegen lose auf dem Boden, nur durch die Züge, wie mit einer Nabelschnur, mit der betonbeschwerten Holzkonstruktion verbunden. Setzt man die Mechanik in Gang krümmen sie sich und zappeln in verschiedener Intensität, nicht unähnlich Fischen die sich, aus ihrem Element geholt, auf dem Trockenen winden.

 

 

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Hölzerne, mechanische Skulptur für eine Bibliothek in Zwickau; 2003, ~ 400 x 400 x 130 cm, Birkenvollholz und Birkensperrhölzer, Stahlplatten; Gesamtansicht (zusammengeschoben) und Details;

 

Um die Kernmechanik mit Kurbel gruppieren sich sechs Holzgestelle auf Stahlplatten, welche die CNC-gefrästen Funktionselemente tragen. Wenn die Mechanik in Gang gesetzt wird klappen sich die separierten Buchobjekte zeitlich versetzt, periodisch auf und zu. Wird das Kurbeln unterbrochen verharren sie in ihren momentanen Stadien, bis erneut gekurbelt wird.

 

 

'Blind, auf beiden Augen', mechanische Skulptur, 2007;

~162 x 27 x 17 cm; Holz, Stahl und Glas;

 

Das Kernstück der Skulptur bildet eine Mechanik mit zwei Irisblenden zwischen gewölbten Gläsern. Bedient man den seitlich angebrachten Hebel schnappt die eine Blende plötzlich zu während sich die Zweite ebenso schlagartig öffnet. Immer nur für den Bruchteil einer Sekunde wird der Blick freigegeben, egal wie langsam und vorsichtig man den Hebel erneut zieht, nie sind beide Blenden gleichzeitig geöffnet. Während der Betätigung der Mechanik ertönt ein rätselhaftes, ratschenartiges Klacken aus dem Inneren bis sich die Federn wieder mit einem dumpfen Schlag entspannen.